Mitoceuticals® im Leistungssport

Unser Körper leistet besonders im Leistungssportbereich großartiges. Intakte Mitochondrien sind daher von besonderer Bedeutung. Sie können durch den Einsatz von Mitoceuticals® geschützt und unterstützt werden.

Sportler, die intensiv und regelmäßig trainieren, sind stärker auf eine optimale Funktion aller Stoffwechselwege und ausreichender Energie angewiesen als Nichtsportler. Hier spielen die Mitochondrien eine wichtige Rolle.

Sport geht an die Reserven

In den Mitochondrien wird aus der Nahrung Energie in Form von ATP gewonnen. Diese Energie wird für zahlreiche Abläufe in unserem Körper benötigt und muss fortwährend neu gebildet werden. Durch schädigende Faktoren wie Stress, übermäßigen Sport, insbesondere beim Leistungssport werden Mikronährstoffe (Mitoceuticals®) in hohem Maße verbraucht und es kann ein Mangel an diesen entstehen. Bei einer langfristigen Unterversorgung tritt bei einem Sportler aufgrund des erhöhten Energiebedarfs schneller eine negative Auswirkung auf als bei einem Nichtsportler. Diese kann sich durch eine Abnahme der Leistung wie beispielsweise fehlenden Trainingsfortschritten oder erhöhten Infektionsanfälligkeiten äußern. Vor allem beim Leistungssport kann durch den gesteigerten Energie- und Nährstoffbedarf die Ernährung nicht immer alle Mikronährstoffe abdecken. Denn insbesondere Ausdauersportler verbrauchen viel Energie und können diese häufig mit der Ernährung zu kompensieren, deshalb wird es schwieriger eine vollwertige Lebensmittelauswahl mit allen Mikronährstoffen zu realisieren.

Mangelzustände mit Mitoceuticals® ausgleichen

Die gezielte Gabe von spezifischen Mikronährstoffen (Mitoceuticals®) kann diesen Mangel jedoch ausgleichen. Bei Mitoceuticals® handelt es sich um Mikronährstoffe, die dem Schutz und der Aktivierung der Mitochondrien dienen. Die Mitochondriale Medizin (MitoMed) basiert auf etwa 50 spezifischen Mitoceuticals®. Eine Schlüsselsubstanz in den Mitochondrien, den „Kraftwerken unserer Zellen“, ist Q10 (Ubiquinol/ Ubiquinon). Es wird in allen Mitochondrien in ausreichender Menge benötigt, da es unmittelbar an der Energiebildung beteiligt ist. Daher ist es ratsam, dass vor allem Leistungssportler Q10 supplementieren. Dieses sollten als flüssige Nanoformulierung eingenommen werden, da es etwa 8-mal besser aufgenommen wird als Q10-Pulverkapseln. Zudem kann unmittelbar und schneller wirken.

Läuferin

Vitamine gegen oxidativen Stress

Manche Leistungssportler weisen angesichts ihres erhöhten Energieumsatzes ebenfalls einen erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen auf. Dies gilt vor allem für die B-Vitamine, diese wirken sich positiv auf den Energiestoffwechsel und auf das Nervensystem aus. Außerdem tragen sie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, sodass die Regenerationszeit nach einem intensiven Training verkürzt wird.

Auch das Vitamin C kann im Leistungssport von Bedeutung sein, da es eine normale Funktion von Immun- und Nervensystem während und nach einem intensiven Training unterstützt und darüber hinaus die Absorption von Eisen erhöht. Vitamin C fungiert in unserem Körper als Antioxidans und schützt die Zellen somit vor oxidativem Stress. Dieser kann bei wiederholten, hochintensiven, erschöpfenden Belastungen mit extremen Umfängen (Marathon, Ultraläufe, Triathlon usw.), entstehen.

Außerdem ist Vitamin C wichtig für die Wirksamkeit einiger Hormone. Der Hypothalamus im Gehirn ist die Steuerzentrale für die Hormonbildung. Vitamin C ist an dem Prozess im Hypothalamus beteiligt, der Voraussetzung ist dafür ist, dass bestimmte Hormone überhaupt wirksam sind. Beispielsweise ist Vitamin C wichtig für die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin.

Mineralstoffe gehen häufig verloren

Je nach körperlicher Aktivität, Umgebungstemperatur, Trainingszustand, Art und Intensität der sportlichen Belastung gehen auch durch den Schweiß erhebliche Mengen an Mineralstoffen verloren. Daher kann eine zusätzliche Einnahme an den Mineralstoffen Magnesium, Zink, Selen und Chrom empfohlen werden. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für den Energiestoffwechsel, die Muskelfunktion, das Nervensystem und die Psyche, welches ebenfalls zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Zink ist als Cofaktor zahlreicher Enzyme im Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel involviert, insbesondere an der Eiweißsynthese. Wie Vitamin C tragen auch Selen und Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems und dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Aufgrund des erhöhten Kohlenhydratanteils der Sporternährung kann die Einnahme von Chrom zu einem normalen Blutzuckerspiegel sowie einem normalen Stoffwechsel der Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß) beitragen.

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Carnitin für den Fettsäuretransport

L-Carnitin ist eine wichtige Substanz für die Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zellen“. In diesen wird die lebensnotwendige Energie für Zellen und Organe fortlaufend gewonnen, diese wird vor allem aus Kohlenhydraten und Fett gebildet. Damit die Fettsäuren (Energieträger der Fette) energetisch genutzt werden können, müssen sie in die Mitochondrien transportiert werden. Durch eine Erhöhung der Fettsäureaufnahme in die Mitochondrien kann eine erhöhte Energiebereitstellung aus Fettsäuren und damit eine Einsparung der körpereigenen Kohlenhydratreserven erfolgen, so dass Leistungsminderungen im Verlauf langer Belastungen (wie beispielsweise in einem Wettkampf) hinausgezögert werden können.

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